Unsere Ernährungsstandards
Jahrzehntelang stritten sich Ernährungsexperten, was denn nun „gesund Essen“ überhaupt bedeutet und welche Zusammensetzung dafür von Belang ist – gerade für Kinder und Heranwachsende. Mit der „Bremer Checkliste“ hat sich aus dieser Diskussion jetzt ein Modell entwickelt (optimiX), das inzwischen als Norm gelten darf – nicht zuletzt dadurch, weil es vom Dortmunder Forschungsinstitut für Kinderernährung getragen wird und zuvor langfristig erprobt wurde.
Wir verpflichten uns im Rahmen unserer Schulverpflegung diesem Standard gerne, weil uns die Gesundheit und Fitness unserer Kunden am Herzen liegt.
Für einen abwechslungsreichen Speiseplan wird ein Menüzyklus von mindestens vier bis sechs Wochen empfohlen. Jedes vollwertige Mittagsangebot sollte neben der Hauptkomponente mindestens eine frische Komponente (Obst, Rohkost …) sowie ein Getränk enthalten.
Ein abwechselungsreicher vollwertiger Wochenspeiseplan (5 Tage) enthält:
- 1 hochwertiges Fleischgericht
- 1 Eintopf oder Auflauf (ohne Fleisch)
- 1 vegetarisches Gericht
- 1 Seefischgericht
- 1 Gericht nach freier Wahl (z. B. ein Fleischgericht, ein fleischfreies Gericht mit Vollkorngetreide oder ein süßes Hauptgericht)
Außerdem werden berücksichtigt:
- mindestens 2 mal frische Kartoffeln
- mindestens 2-3 mal frisches Obst
- mindestens 2-3 mal Rohkost oder frischer Salat
(Geschäftsstelle Bundesprogramm ökologischer Landbau in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE): Rahmenkriterien für das Verpflegungsangebot in Schulen. In Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) , dem ökologischen Großküchenservice (ÖGS) und den Verbraucherzentralen. Bonn 2005, S.6)